Auf dem Weg gen Sueden haben wir uns nah an der kueste um Mount Taranaki geschlaengelt und sind dem "Surf highway" gefolgt. Um auch zu wissen warum dieser so heisst haben wir natuerlich ein paar zufaellige Abstecher an die Kueste gemacht und dort viele viele tolle Wellen gefunden. doch da der Tasmanische Ozean eher kuehl im Sommer und schei@#e kalt im winter ist haben wir ausser einem verenzelten Leuchtturm oder herum irrenden Moewen nicht viel Leben am Meer entdeckt. Auf dem Weg nach Wanganui ist bei einem unserer Abstecher uns jedoch der fatale Fehler unterlaufen, dass wir im Winter auf das noch nasse Grass neben der Strasse ausgewichen sind und anhand des Bildes von mir kann man leicht erkennen wie viel spass es gemacht hat den Camper aus dem darunter liegenden matsch wieder zu befreien.
Nach vielen Abstechern und Strandspaziergaengen sind wir dann spaet in Wanganui angekommen haben wir uns dann am Ende der long Beach Drive auf ein verlassenen Parkplatz gestellt und erst mal den phenomenalen Sonnenuntergang vom Strand aus bestaunt. Was am Wanganui Beach so einzigartig ist, ist die Unzahl an herumliegendem Treibholz. Gerdazeu wie ein Treibholzfriedhof sah es aus und mit dem Dunst in der Ferne und der Untergehenden Sonne war es ein rechtes Spektakel.
Am naechsten Morgen sind wir dann frueh aufgestanden um vergebens am Strand Muscheln zu suchen, die nicht kaputt oder langweilig waren und machten uns auf den Weg in den Park um eine Schar von Enten zu fuettern. Am Virgina Lake kann man dies ganz toll machen und innerhalb kuerzester Zeit hatten die Enten mein brot aus der Hand geklaut und Laura ihres an die Scharen verfuettert. Was natuerlich bedeutete, dass die Gaense und vielen anderen Enten und Haubentaucher und Rennhuner nichts mehr abbekamen. Eine Ente schien dies jedoch nciht zu stoeren und sie hatte es sich zur Aufgabe gemacht und um den See herum zu fuehren indem sie immer schoen brav ein paar Meter vor uns her watschelte.Laura haette sie am liebsten Adoptiert!

Nachdem wir von Enten und Federfieh genug hatten machten wir auf den Weg nach Palmerston North, welches sich jedoch als extrem langweilig entpuppte und wir suchten uns eine Schlafgelegenheit richtung Castle Point. Leichter gesagt als getan und nachdem ich knapp eine Stunde nach einem Abstecher in der Pampas umhergeirrt war und kein ruhiges fleckchen finden konnte machten wir uns zurueck auf die Highway und parkierten unseren Camper an einem Picknichplatz am Rand der Highway. Was uns dort jedoch erwartete haetten wir uns im Traum nicht einfallen lassen. Ein kraehender Hahn, der mitten Im Baum sass und sein Revier markierte. Nach mehreren versaeglichen Versuchen ihn zu verscheuchen mussten wir uns geschlagen geben und nur hoffen, dass er uns nicht mitten in der Nacht mit seinen Schreiorgien beglueckt. Naja, bis um vier hat er ausgehalten als er dann mit zwei Kollegen ein kleines Orchester inszinierte indem sie schoen brav abwechselnd im Kanon uns aus den Federn gekraeht haben.

Mit wenig Schlaf kaempften wir uns dann an die Westkueste vor und wurden bei Castlepoint fast vom Wind erschlagen. Steffi hatte ja gemeint, dass es windig ist. Nach wenigen Minuten waren die Nasen erfrohren und die Ohren haben gedroht abzufallen. Huebsch war es, doch nicht huebsch genug uns eine solche Tortur ergehen zu lassen. Vor allem weil wir in der NAcht zuvor gelernt hatten, dass eine Seite vom Camper recht undicht ist und der Wind bis in den gang hinein pfeiffen kann. Also machten wir uns auf den Weg richtung Hutt und fanden ein nettes Campsite in Carterton fuer nur 10$ pro Nase. Dementsprechend warne die Klos und Duschen vielleicht nicht die dollsten, und Internet gab's auch nicht, doch nett war's dennoch. Und der etwas seltsame Landlord hatte sogar einen tollen tip fuer den naechsten Tag. "The Paua Factory". Die war mal toll. Mit tausenden verschiedenen designs und Muscheln und Perlen und Schmuck und und und.

Nach Casterton machten wir uns dann auf den Weg nach Hutt und schlaengelten uns durch die Huegel von Upper Hutt um am I-Site eine rechte langweilige Beschreibung der Sehenswuerdigkeiten zu bekommen. Nachdem wir uns dann eine Location aus Herr der Ringe uns reingezogen hatten und nicht unbedingt fanden, dass man irgendwas erkennen konnte, da es keine Schilder, Bilder oder Informationen dazu gab fuhren wir weiter nach Lower Hutt und verbrachten den Nachmittag im Einkaufzentrum welches mal echt sehenswert war. Viele viele tolle Laeden wo man viieel Geld haette ausgeben koennen. Naja, wenn wir mal einen Job hier haben wissen wir schon wo wir unser Geld loswerden koennen.

Heute machen wir einen Faulen und werden uns mal Wellington reinziehen. Bald gibt's neues!